Reisebericht Argentinien  /  Trip report Argentina
  Kapitel / Chapter:  Durch die Puna nach Iruya        

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Durch die Puna

Von La Quiaca, das direkt an der bolivianischen Grenze liegt, startete ich meine Reise durch den Nordwesten von Argentinien. Die Fahrt von La Quiaca nach Humahuaca und Iruya führte mich durch die Hochebene (3000 – 4100 m über Meer), der Puna, in der Provinz Jujuy. Die Provinz Jujuy ist flächenmässig so gross wie die Schweiz, aber nur von einer halben Million Bürgern bewohnt. Jujuy verfügt über Gold-, Silber-, Zink-, Blei- und Öl-Vorkommen.

Der Wendekreis des Steinbocks, der mit seinem Pendant dem Wendekreis des Krebses im Norden, den Äquator umarmt, teilt die Provinz Jujuy in eine tropische und eine subtropische Hälfte. Ein keck in den Himmel stechender Monolith erinnert mitten im Geröll daran. Purmamarca (,,Wüstengegend") heisst ein Ort in der Nachbarschaft. Neben dem Denkmal befindet sich eine Sonnenuhr, die nur am 21. Dezember keinen Schatten wirft. Die Sonne steht dann im Zenith, der Sommer in der südlichen Hemisphäre beginnt.

Die Berge Jujuys sind wegen ihrer Schönheit ein beliebtes Reiseziel. Ihre Schönheit ist begründet in der Farbenpracht. Je nach Sonnenstand und mineralischer Zusammensetzung aus Kalk, Kupfer, Schwefel usw. schimmern die steinernen Riesen in allen möglichen Farbpaletten, von Hellbraun und Dunkelrot bis Hellgrau und Dunkelgrün.

In Humahuaca machte ich einen sich lohnenden Rundgang. Interessant ist der von mächtigen Bäumen beschirmte Hauptplatz mit dem Cabildo, dem neokolonialen Rathaus aus den dreissiger Jahren. An diesem Hauptplatz wimmelt es von Menschen, darunter Einheimische und auch viele Touristen. Den Händlern blieb das Kommen der Besucher nicht unbemerkt, und so offerierten sie unermüdlich wollene Jacken und Strümpfe, tönerne Gefässe mit indianischen Motiven, Kräuter und silbernen Schmuck. Erst in der Kirche trat wieder Ruhe ein. In der Kirche sind Bilder aus der peruanischen Cusco-Schule und Holzarbeiten aus Kakteenholz zu sehen. Bei der Kirche des hl. Francisco versammeln sich die Menschen um 12 Uhr mittags, zu dieser Zeit öffnet sich eine kleine Türe am Glockenturm und der hl. Francisco kommt zum Vorschein.


   
                                                                                          Durch die Puna von La Quiaca nach Humahuaca 


   
             Rathaus Humahuaca im Neokolonialen Stil gebaut                                                     Kirche in Humahuaca. Um 12.00 Uhr kommt der hl. Francisco zum Vorschein  


   
             Um 12.00 Uhr kommt der hl. Francisco zum Vorschein  






Iruya


Von Humahuaca setzte ich meine Fahrt in das malerische Bergdorf Iruya weiter. Der Weg führte über den 4000 m hohen Pass Abra del Condor. Iruya ist schwer erreichbar, es liegt in einem engen Tal, auf einer Höhe von 2780 m über Meer,  an hoch aufragende farbenprächtige Felswände gedrängt. Seine Kirche, sowie die traditionellen Häuser und steilen Gässchen, bringen einem die typische Lebensart seiner Bewohner näher. Durch den erschwerten Zugang des Ortes ist ein kultureller Reichtum erhalten geblieben.

   
                                                                  Auf dem Weg von Humahuaca nach Iruya. Einfache Strasse mit vielen Serpentinen.  


   
                                                                  Auf dem Weg von Humahuaca nach Iruya. Einfache Strasse mit vielen Serpentinen.  


   
                                                                            Auf dem Weg von Humahuaca nach Iruya. Indianer kommen vom Einkauf.  


  
                                                                                                                  Nahe dem Dorf Iruya  


   
                                                                                                                             Dorf Iruya  


   
                                                                                        Wanderung von Iruya zu einem kleinen abgelegenen Dorf 


   
                                                                                        Wanderung von Iruya zu einem kleinen abgelegenen Dorf 


   
                                                                                        Wanderung von Iruya zu einem kleinen abgelegenen Dorf 


   
                                                                                        Wanderung von Iruya zu einem kleinen abgelegenen Dorf 


             
Hier wird die Erke (Musikinstrument) einsatzbereit gemacht                             Beim Kirchenplatz



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