Reisebericht Argentinien  /  Trip report Argentina
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Quebrada de Humahuaca

Nach zwei Tagen Aufenthalt in Iruya, ging meine Reise weiter durch die Quebrada de Humahuaca nach Salta.

Die Quebrada de Humahuaca ist ein mehrere hundert Kilometer langes Tal, das ins bolivianische Hochland hinaufführt. In der gewaltigen Berg-Landschaft leben vorwiegend Menschen indianischer Abstammung, welche im übrigen Argentinien in dieser Anzahl nicht anzutreffen sind. Diese Menschen leben hier seit Jahrtausenden. Die indianische Kultur konnte hier nicht ausgerottet oder verdrängt werden. Höchstens, dass mit der Kultur der Eroberer eine Art Symbiose entstand. Anders wäre es ja auch nicht möglich gewesen, hier überhaupt Fuss zu fassen, und den Eroberern war das nicht ohne weiteres verständlich. Die Katholische Kirche begriff es schon besser. Sie respektierte weitgehend die Tradition und die einfache Ethik des Manco Capac und der Erden-Mutter Pachamama und begnügte sich damit, diesem Kulturgut ein paar christliche Elemente beizufügen. Der Mensch ist für den Indio - wie es der Philosoph José Carlos Mariátegui ausdrückt - vermählt mit der Erde. Diese Idee prägt das ganze seelische und kulturelle Sein des Indio-Volkes.

Durch die Quebrada von Humahuaca fliesst der Rio Grande, der aber nur in der Zeit der Schnee-Schmelze seinem Namen Ehre macht. Zwischen dem Grenzort La Quiaca und der Provinz-Hauptstadt Jujuy gibt es einen Höhen-Unterschied von fast 3000 Metern.



                                               
                                                                                                    Quebrada de Humahuaca nahe bei Uquia 


       
                                                                                                    Quebrada de Humahuaca nahe bei Uquia 


         
Engel aus Spanischer Kolonialzeit                                               Kirche San Francisco in Uquia                                                        Altar mit Gold, Holzdecke aus Kakteenholz




Tilcara

Bei Tilcara befindet sich eine Pucará. Der Name Pucara bedeutet auf Deutsch "Wohn-Festung". In diesen Wohnfestungen versuchten die Indianer ihr Land gegen Eindringlinge, vor allem gegen die Spanier, zu verteidigen. Die terrassenförmig angelegten Steinbehausungen wurden vor einigen Jahren wieder ausgegraben und restauriert. Als Dachbalken der Häuser wurde das Holz der Riesen-Kakteen, die hier massenweise wachsen, verwendet.




             
                                                                                                             Pucara (Festung) bei Tilcara              


 
             
                                                                                                             Im Museum in Tilcara 



Siete Colores

Wunderbare Farbenpracht der Berge zwischen Tilcara und Purmamarca.

     
                                                                                                    Quebrada de Humahuaca nahe bei Tilcara 


                                            
                                                                                                           In der Nähe von Purmamarca  


             
                                                                                         Cerro de los Siete Colores in der Nähe von Purmamarca  



    



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