Reisebericht Ecuador  /  Trip report Ecuador
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Reisedaten

Ecuador bereiste ich in der Zeit vom 10. November bis 12. Dezember 2009.

Die Reise plante ich mit Salsa-Reisen in Quito. Der Inhaber der Reiseagentur von Salsa-Reisen ist Volker Feser, welcher deutschstämmig ist und seit 23 Jahren in Ecuador lebt. Er ist Herausgeber des Reiseführers ECUADOR, welcher in der 5. Ausgabe im November dieses Jahres im Michael Müller Verlag unter der
ISBN 978-3-89953-440-5 erschienen ist.



Allgemeines zu Ecuador

Das Land Ecuador ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Staatsgebiet verläuft, wobei sich der Grossteil des Landes in der südlichen Hemisphäre befindet.

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt an Kolumbien und Peru. Ecuador hat ca. 17 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt von Ecuador ist Quito, welche auf 2850 m ü.M. liegt.

Die Galapagos-Inseln, welche zu Ecuador gehören befinden sich etwa 1000 km westlich der Küste im Pazifik.


Lage von Ecuador in Südamerika      



                           



Landschaft/Geographie Ecuadors

Ecuador ist geographisch, topographisch, klimatisch und ethnisch eines der vielfältigsten Länder der Erde. Schon Alexander von Humboldt bemerkte vor 200 Jahren, dass die einzige Konstante in der Geographie Ecuadors seine Vielfalt sei.

Die Landesfläche ist mit 256.370 km² etwas grösser als die von Grossbritannien (etwa 245.000 km²). Das vom Äquator durchquerte Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche geographische Zonen aufteilen:

- der westliche Küstenbereich (Costa) besteht aus Schwemmland und einem niedrigen Küstengebirge und wird durch den Rio Guayas dominiert

- die zentrale Andenregion (Sierra) umfasst zwei von starkem Vulkanismus geprägte Gebirgsketten und das Hochtal dazwischen

 das östliche Amazonas-Tiefland (Oriente) beginnt an den Osthängen der Anden und umfasst das dünn besiedelte Amazonasbecken

- die 1000 km vor der Küste gelegenen Galapagos-Inseln.



Geschichte Ecuadors

Das Gebiet Ecuadors war vor der Kolonialisierung zunächst von unabhängigen indigenen Kulturen besiedelt, die in Teilen untereinander kulturell integriert waren. Erst Ende des 15. Jahrhunderts eroberten die Inka das gesamte Land, wurden aber bereits Anfang des 16. Jahrhunderts wiederum von den Spaniern unterworfen.

Während der Kolonialzeit nahm die Real Audienci de Quito das heutige Gebiet Ecuadors ein. Das Land erkämpfte sich unter Simón Bolívar und Antonio José de Sucre 1821 die Unabhängigkeit von Spanien und gehörte bis 1830 zur Gran Columbia. Sein weiterer eigenständiger geschichtlicher Weg war durch hohe politische und territoriale Instabilität gekennzeichnet. Die unablässige Abfolge zahlreicher Putsche und Staatsstreiche reicht bis in die heutige Zeit. Im 19. Jahrhundert kam es immer wieder zu kürzeren Bürgerkriegsepisoden, eine Entwicklung, die nach der Mitte des Jahrhunderts durch die klerikale Diktatur des Gabriel García Moreno für einige Jahre unterbrochen werden konnte. In der Gegenreaktion gelang es Eloy Alfaro am Ende des Jahrhunderts, eine erste radikalliberale Regierung zu etablieren.



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