Reisebericht Indien  /  Trip report India
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Reisedaten

Indien bereiste ich in der Zeit vom 19. November bis 10. Dezember 2013. Nach Reisestationen in Delhi und Agra, machte ich eine Art Rundreise durch Rajasthan.


                                                
                                                                       Inden und seine Bundesstaaten. Vorwiegend bereiste ich Rajasthan.


                       
                     Meine Reise begann in Dehli (4 N), danach folgte Agra (2 N), Jaipur (2 N), Samode (1 N), Alisar (1 N), Bikaner (1 N), Jaisalmer (2 N), Manvar (1 N),
                 Jodhpur (2 N), Rohet (1 N), Deogarh (1 N), Ranakpur (1 N) und am Schluss Udaipur (2 N). Danach ging es von Udaipur per Flug wieder nach Dehli zurück.
                                                                                                                (2 N = 2 Nächte)


Allgemeines zu Indien

Der gewaltfreie Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, vor allem unter Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru, führte 1947 zur Unabhängigkeit Indiens.

Indien ist ein Staat in Südasien, der den grössten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Indien ist eine Bundesrepublik, welche von 28 Bundesstaaten gebildet wird und ausserdem sieben bundesunmittelbare Gebiete umfasst.

Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschliesst der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven.

Indien ist ein multiethnischer Staat und mit über 1,2 Milliarden Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Indien gilt, gemessen an der Einwohnerzahl, als grösste Demokratie der Welt.


Allgemeines zu Rajasthan

Rajasthan hat ca. 70 Millionen Einwohnern, mit seiner Fläche von 342.239 km² ist Rajasthan annähernd so gross wie Deutschland. Die Hauptstadt Rajasthans ist Jaipur, und die Amtssprache ist Hindi.



Landschaftsgliederung Indiens

Indien, mit einer Fläche von 3.287.490 Quadratkilometern ist der siebtgrösste Staat der Erde. Indien erstreckt sich in West-Ost-Richtung vom 68. bis zum 97. östlichen Längengrad über rund 3000 Kilometer. Von Nord nach Süd, zwischen dem 8. und dem 37. Grad nördlicher Breite, beträgt die Ausdehnung rund 3200 Kilometer. Die Küste des Landes ist rund 7000 Kilometer lang.

Die natürliche Grenze im Norden und Nordosten bildet der Himalaya, das höchste Gebirge der Welt, das im äussersten Nordwesten durch das Hochtal des Indus vom Karakorum getrennt wird. Südlich an den Himalaya schliessen sich die breiten, fruchtbaren Stromebenen der Flüsse Ganges und Brahmaputra an. Im Westen geht das Stromland des Ganges in die Wüste Thar über, die im Osten und Süden vom Aravalli-Gebirge begrenzt wird. Südlich davon liegen die Sümpfe des Rann von Kachchh sowie die Halbinsel Kathiawar. Den Nordosten Indiens, einschliesslich der Brahmaputra-Ebene, verbindet nur ein schmaler Korridor zwischen Bangladesch und Nepal bzw. Bhutan mit dem übrigen Land. Die Nordostregion wird durch das bis zu 3800 Meter hohe Patkai- oder Purvachal-Gebirge von Myanmar sowie das knapp 2000 Meter hohe Khasi-Gebirge von Bangladesch abgeschirmt.



Indiens Tierwelt

Dank seiner Landschaftsvielfalt findet man in Indien eine äusserst artenreiche Tierwelt vor. Man schätzt, dass etwa 350 Säugetier-, 1200 Vogel-, 400 Reptilien- und 200 Amphibienarten heimisch sind. Viele Arten kommen allerdings nur noch in Rückzugsgebieten wie Wäldern, Sümpfen, Berg- und Hügelländern vor. In indischen Gewässern leben zudem mehr als 2500 Fischarten.

Indiens grösste Säugetierart ist der Indische Elefant, der neben dem Königstiger wohl auch am bekanntesten ist. Der Tiger war lange Zeit vom Aussterben bedroht, durch Einrichtung von Tigerschutzgebieten konnten sich die Bestände aber wieder erholen. Dennoch gibt es nur wenige tausend Exemplare in freier Wildbahn. Ausser dem Tiger leben noch andere Grosskatzen in Indien, darunter Leoparden und Löwen. Letztere sind ausschließlich im Gir-Nationalpark in Gujarat, dem letzten Rückzugsgebiet des Asiatischen Löwen, anzutreffen. Der seltene Schneeleopard bewohnt den Himalaya. Die bekannteste und weitverbreitetste der kleineren Raubtierarten ist der Mungo.

Weit verbreitet sind dagegen Paarhufer. Dazu gehören unter anderem Wildschweine, verschiedene Hirsch-Arten, sowie mehrere Antilopenarten.

Auch Affen sind in Indien häufig anzutreffen. Rhesusaffen gelten den Hindus als heilig, dürfen nicht belästigt werden und haben sich daher sogar in Städten ausgebreitet. Der in ganz Indien verbreitete Hanuman-Langur wird ebenfalls als heilig erachtet. Daneben gibt es weitere Languren-Arten sowie Makaken.

Indiens Vogelwelt ist mit über 1200 einheimischen Arten – mehr als in ganz Europa – überaus vielfältig. Dazu kommen im Winter unzählige Zugvögel aus Nordasien. Der Pfau gilt als Nationalvogel und ist weit verbreitet. Häufig sind auch Tauben, Krähen, Webervögel, Spechte, Pittas, Drongos, Sittiche, Nektarvögel und Pirole. In Feuchtgebieten leben Störche, Reiher, Kraniche, Ibisse und Eisvögel. Unter den Greifvögeln sind Bengal- und Schmutzgeier am verbreitetsten.

Etwa die Hälfte aller in Indien heimischen Reptilienarten sind Schlangen wie die Brillenschlange, die Königskobra und der Tigerpython. In Feuchtgebieten findet man aber auch Sumpfkrokodile. Sehr selten ist der scheue, fischfressende Gangesgavial.



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