Reisebericht Myanmar  /  Trip report Myanmar
  Kapitel / Chapter:  Bagan: Gawdawpalin-. Manuha- Thatbyinnyu-, und weitere-Pagoden

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Rund um Bagan

Rund um Bagan gibt es ca. 2.300 Pagoden und Tempel. Während meines Aufenthaltes konnte ich nur einige der vielen Pagoden und Tempel besuchen (siehe auch die vorhergehenden Kapitel). 



Gawdawpalin Pagode

Die Konstruktion der Gawdawpalin Pagode zog sich von der Herrschaft Narapatisithus (1174–1211) bis zu der des Königs Htilominlo (1121-1234) hin. Die zweitgrösste Pagode Bagans ähnelt stark der Thatbyinnyu Pagode. Der Bau weist zwei Stockwerke auf und enthält drei tiefere und vier höhere Terrassen. Nachdem die Pagode während des Erdbebens 1975 sehr stark beschädigt worden war, wurde sie in den darauf folgenden Jahren wieder neu aufgebaut


   
                                                             Die Gawdawpalin Pagode ist eine der schönsten Pagoden in Bagan  


   
                                                                                Gawdawpalin Pagode in Bagan  


   
                                                                 In der Gawdawpalin Pagode sitzt in jede der vier Himmelsrichtungen ein Buddah


            
                                                                 In der Gawdawpalin Pagode sitzt in jede der vier Himmelsrichtungen ein Buddah


   
                                                                 In der Gawdawpalin Pagode sind an den Wänden noch einige Fresken vorhanden


   
                                                                 In der Gawdawpalin Pagode sind an den Wänden noch einige Fresken vorhanden





Lawkananda Pagode

Der Name der Lawkananda Pagode bedeutet: „Freude der Welt“, sie ist eine buddhistische Zedi, die unter dem König Anawrahta erbaut wurde. Die Lawkanada Pagode enthält die Kopie einer Zahn-Reliquie des Buddha und erhielt im Jahr 2003 einen mit Edelsteinen geschmückten Schirm (= Hti), der heute auf der Stupa der Pagode thront.


   
                                         Die Lawkananda Pagode liegt direkt am Irrawaddy-Fluss                                                    Der Schirm der Pagode (Hti) ist mit Edelsteinen besetzt


   
                                          Die Lawkananda Pagode wird von den Gläubigen hauptsächlich wegen einer Zahn-Reliquie des Buddhas besucht


   
                                                                           Blick von der Lawkananda Pagode auf den Irrawaddy-Fluss


   
                                                                           Blick von der Lawkananda Pagode auf den Irrawaddy-Fluss



   
                                                                           Blick auf den Irrawaddy-Fluss, links im Hintergrund die Lawkananda Pagode


   
                                                                                                  Pflanzen bei der Lawkananda Pagode



   
                                                                    Verschiedene Pagoden und Tempel in der Nähe der Lawkananda Pagode 


   
                                                                    Verschiedene Pagoden und Tempel in der Nähe der Lawkananda Pagode 


   
                                                                    Verschiedene Pagoden und Tempel in der Nähe der Lawkananda Pagode 





Manuha Pagode

Dieser buddhistische Tempel im Dorf Myinkaba wurde 1067 vom Mon-König Manuha erbaut und ist mithin einer der ältesten von Bagan. Das rechteckige Gebäude hat zwei Stockwerke und zeigt drei Buddhas.

Der Sage nach soll der Mon-König Manuha diesen ungewöhnlichen Tempel während seiner Gefangenschaft gestiftet haben. Zuerst liess er drei grosse Buddha-Figuren (2 sitzende und eine liegende) errichten. Dann bat er um die Erlaubnis, einen Tempel darum bauen zu dürfen. Diese Bitte wurde im gewährt.

Der Mon-König baute den Tempel daraufhin so eng um die drei Buddha-Figuren, dass man beim Betreten des Tempels Platzangst bekommen muss. So konnte er die ihn bedrückenden Gefühle seinem Bewacher übermitteln, ohne seine Ehre dabei zu verlieren.

Viel hat dem Mon-König diese Aktion leider nicht eingebracht. Er blieb bis zu seinem Lebensende weiterhin Gefangener, nur wurde ihm etwas mehr Land und damit Freiraum zugestanden.


                                                      
                          Die Aussenmauern der Manuha Pagode wurden erst später um drei  vorher aufgebaute Buddha-Figuren, durch Mon-König Manuha gebaut 


   
                                                                        In der Manuha Pagode befindet sich relativ eingezwängt drei Buddha-Figuren


   
                                                                        In der Manuha Pagode befindet sich relativ eingezwängt drei Buddha-Figuren


   
                                                    Beim Eingang zur Manuha Pagode befindet sich ein übergrosser Spendentopf in der Form einer Mönchs-Sammelschale


   
         Nats (Geister) befinden sich in Hallen bei der Manuha Pagode                                                 Diese Frau soll die Frau des Mon-König Manuah darstellen





Nanpaya Tempel

Der Palast-Tempel ist ein hinduistisches Heiligtum in Myinkaba, einem Dorf südlich von Bagan. Er wurde vom Mon-König Manuha und seinem Grossneffen Naga Thaman erbaut und diente diesem auch als Residenz. Der Tempel enthält Darstellungen einiger Hindu-Götter und befindet sich ganz in der Nähe der Manuha Pagode.


                                                      
                                    Der Nanpaya Tempel wurde ursprünlich als hinduistischer Tempel, durch den Grossneffen Naga Thaman von Mon-König Manuha erbaut 


   
                    Die Mauern und Säulen wurden beim Nanpaya Tempel aus Backstein erbaut, darauf befinden sich Sandstein- und Blocksteineinfassungen


   
                                                                Hinduistische Abbildungen befinden sich ia den Säulen und Wänden im Nanpaya Tempel 


      
                                                                Hinduistische Abbildungen befinden sich ia den Säulen und Wänden im Nanpaya Tempel 





Myazedi Pagode

In der Myazedi Pagode im Dorf Myinkaba kann man ein Beispiel der berühmten „Myazedi-Inschrift” (auch "Rajakuma-Inschrift" oder "Gubyaukgyi-Steininschrift") sehen. Diese Inschrift geht auf das Jahr 1113 zurück und gilt als älteste überlebende Steininschrift Myanmars.


  
                                                                                                                           Myazedi Pagode


   
                                                                                                                           Myazedi Pagode





Thatbyinnyu Pagode

Die Thatbyinnyu Pagode zählt mit ihren 61 Metern Höhe zu den höchsten Bauwerken Bagans. Die enormen Ausmasse der Pagode sind ein klassischen Beispiel für die Architektur der mittleren Bagan-Epoche. Der im 12. Jahrhundert durch König Alaungsithu erbaute Tempel trägt auch den Übernamen „der allwissende Tempel“. Die Pagode verfügt über zwei Stockwerke, wobei auf dem zweiten eine Statue des sitzenden Buddhas zu finden ist.


             
                                                                       Thatbyinnyu Pagode in Bagan ist mit 61 Meter Höhe eines der höchsten Bauwerke in Bagan


   
                                                                 Die Figuren bei der Thatbyinnyu Pagode sollen Böses abhalten und verlangen Respekt  


                             
                                                                 Die Figuren bei der Thatbyinnyu Pagode sollen Böses abhalten und verlangen Respekt  


   
                                                                                                          Buddhas in der Thatbyinnyu Pagode


   
                                3.  Buddha in der Thatbyinnyu Pagode                                                       Der 4. Buddha in der Thatbyinnyu Pagode hat seine Nische verlassen





Mahabodhi Tempel

Mitte der 1200er Jahre wurde der Mahabodhi-Tempel unter dem König Htilominlo erbaut Der Tempel wurde in Anlehnung an den gleichnamigen Tempel in Bihar (Indien) gestaltet. Am charakteristischsten ist der grosse Pyramidenturm mit den vielen Nischen, in denen über 450 Bilder vom Buddha stehen. Der Tempel wurde während des Erdbebens im Jahr 1975 zerstört und später wieder restauriert.


                                                                          
                                              Der Mahabodhi Tempel wurde in Anlehnung an den gleichnamigen Tempel in Bihar (Indien) gestaltet


   
                                                  Der Mahabodhi Tempel hat viele Nischen in denen 450 Buddha-Abbildungen zu finden sind





Abendstimmung und Sonnenuntergang bei Bagan

In Bagan kann von verschiedenen Pagoden und Tempeln der Sonnenuntergang verfolgt werden. Bei schönem Wetter ist dies ein einmaliges Erlebnis.


   
                                                               Zum Sonnenuntergang finden sich viele Menschen bei der Pyat That Gyi Pagode in Bagan ein


   
                                                               Zum Sonnenuntergang werden viele kleine Kerzen in Nischen der Pyat That Gyi Pagode gestellt


   
                                                               Blick auf die umliegenden Pagoden und Tempel von der Pyat That Gyi Pagode 


   
                                                               Blick auf die umliegenden Pagoden und Tempel von der Pyat That Gyi Pagode 


   
                                                               Blick auf die umliegenden Pagoden und Tempel von der Pyat That Gyi Pagode 


   
                                                               Blick auf die umliegenden Pagoden und Tempel von der Pyat That Gyi Pagode 


   
                                                                              Sonnenuntergang von der Pyat That Gyi Pagode aus betrachtet 


   
                                                                              Sonnenuntergang von der Pyat That Gyi Pagode aus betrachtet 



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