Reisebericht Myanmar  /  Trip report Myanmar
  Kapitel / Chapter:  Kloster und Pagoden in Mandalay               

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Kloster und Pagoden in Mandalay

In Mandalay gibt es eine Unmenge von Pagoden und Klöstern, möchte man sie alle besuchen, würden einige Wochen dazu benötigt. Nachfolgend sind die Klöster und Pagoden aufgeführt, welche ich während meinem Aufenthalt in Mandalay besucht habe.




Mahaganddhayon Kloster 

Das Kloster Mahaganddhayon in Amarapura ist vor allem durch die über 1000 Mönche bekannt, welche täglich in den frühen Morgenstunden zwischen 6.00 bis 10.00 Uhr Lebensmittel mit ihren Essenschalen in Mandalay und Umgebung einsammeln. Mit diesen Esswaren, wird von einigen Mönchen, das Essen zubereitet. Eine Mahlzeit besteht vorwiegend aus Reis, Fleisch, Gemüse und Obst. Gegen 11.00 Uhr morgens marschieren die über 1000 Mönche in Reih und Glied an den riesigen Kochtöpfen vorbei, wo ihnen die Essensrationen zugeteilt werden. Danach begeben sie sich in die grossen Speisehallen um ihr Mittagessen einzunehmen. Dieses Mittagessen der Mönche ist inzwischen zu einer Touristenattraktion geworden, so finden sich täglich auch einige hundert Touristen zu dieser Zeit beim Kloster ein.  


 
                                           Im Mahaganddhayon Kloster versammeln sich jeden Morgen etwa 1000 Mönche um ihr Mittagessen einzunehmen  


 
                                                 In grossen Töpfen ist der Reis für die Verteilung der Essensrationen für die Mönche zubereitet.  


 
                        In Körben stehen Orangen für die Verteilung bereit                                          Die Mönche marschieren in Reih und Glied um ihre Essensrationen zu fassen


 
                                           Mit den gefassten Essensrationen begeben sich die Mönche in die Speisehallen des Mahaganddhayon Klosters  


 
                                                                Während des Essens herrscht unter den Mönchen eine sagenhafte Ruhe   


 
                                                                Während des Essens herrscht unter den Mönchen eine sagenhafte Ruhe   


 
                                                             Die Novizen sind zusammen mit den Mönchen in den Speisehallen beim Mittagessen  


 
                                                             Die Novizen sind zusammen mit den Mönchen in den Speisehallen beim Mittagessen  


 
                                                                           Hier wird für die Mönche im Mahaganddhayon Kloster gekocht 


 
                                                                           Hier wird für die Mönche im Mahaganddhayon Kloster gekocht 


 
                                                                         Fleischzubereitung für das Mittagessen im Mahaganddhayon Kloster 





Shwenandaw Kloster

Das Shwenandaw Kloster ist das einzige, heute noch erhaltene, originale Gebäude des königlichen Palastes von Madalay. Der wunderschöne Holzbau gehörte ursprünglich zu den Privatgemächern König Mindons. Sein Sohn Thibaw liess die Anlage im Jahr 1880 abbauen und ausserhalb der Palastmauern wieder errichten. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass dieses Kloster dem Feuersturm im Jahr 1945 entging.

Berühmt ist das Kloster wegen seiner unzähligen Holzschnitzereien. Wir sehen kaum eine Fläche, welche nicht mit Blumenornamenten oder Figuren verziert ist. Früher war das Shwenandaw-Kloster innen und aussen mit Gold bedeckt. Durch die vielen Jahrzehnte und bedingt durch Witterungseinflüsse, ist heute nur mehr vereinzelt die Vergoldung sichtbar.


   
                                Das Shwenandaw Kloster ist das einzige heute noch erhaltene originale Gebäude des königlichen Palastes von Mangalay


   
                           Wuchtiger Aufgang ins Shwenandaw Kloster                                   Das Kloster Shwenandaw besteht vorwiegend aus Teakholz mit wunderbaren Schnitzereien



   
                                                                  Holzschnitzereien an der Aussenfassade beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                  Holzschnitzereien an der Aussenfassade beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                  Holzschnitzereien an der Aussenfassade beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                  Holzschnitzereien an der Aussenfassade beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                  Holzschnitzereien an der Aussenfassade beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                    Im Innern des Shwenandaw Kloster hat es viele mit Gold belegte Säulen und Decken


      
                                                                    Im Innern des Shwenandaw Kloster hat es viele mit Gold belegte Wände, Türen und Decken


   
                                                                                                          "Tempel-Blumen" beim Shwenandaw Kloster


   
                                                                                                          "Tempel-Blumen" beim Shwenandaw Kloster





Kuthodaw Pagode

Mit dem Bau der Kuthodaw Pagode wurde im Jahr 1857 unter König Mindon begonnen. Sie trägt auch die Bezeichnung als „Grösstes Buch der Welt“. Durch die 730 weissgetünchten Stupas ähnelt die Kuthodaw-Pagode sehr an die Sandamani Pagode. Der zentrale Stupa der Kuthodaw Pagode wurde nach dem Vorbild der Shwezigon-Pagode in Nyaung U errichtet. In den kleineren Schreinen befinden sich Marmortafeln die den vollständigen Tipitaka (ist der Palikanon, die Lehre des Theravada Buddhismus) abbilden. An der Erstellung der Marmorinschriften waren mehr als 200 Steinmetze in den Jahren 1860-1868 beteiligt. 2400 Mönche, die König Mindon anlässlich des Buddhistischen Weltkongresses im Jahr 1871 damit beauftragte, die Inschriften zu lesen, waren damit 6 Monate beschäftigt.


   
                                                                                                   Ein- und Durchgänge bei der Kuthodaw Pagode 


   
                                                                                                   Stupa der Kuthodaw Pagode 


   
                                                                                              Glocke bei der Stupa und Gebetshalle der Kuthodaw Pagode 


    
                                                          700 weissgetünchte Stupas mit einer Mamortafel im Inneren befinden sich bei der Kuthodaw Pagode 


   
                                                                                                          Stupas bei der Kuthodaw Pagode 


   
                                                                                                   Ein- und Durchgänge bei der Kuthodaw Pagode 


       
               In den weissen Stupas befinden sich Marmortafeln die den vollständigen Tipitaka (ist der Palikanon, die Lehre des Theravada Buddhismus) abbilden 





Sandamani Pagode

Die Sandamani Pagode wurde zum Gedenken an den Kronprinzen Kanaung an der Stelle erbaut, an der er bei einer Revolte 1866 getötet wurde. Das Areal beherbergt sowohl eine im Jahr 1802 gegossene eiserne Buddha-Statue als auch 1774 weissgetünchte Schreine mit Marmortafeln, auf denen lediglich 2 Kommentare zum buddhistischen Palikanon (Lehre des Theravada Buddhismus) eingemeisselt sind.


             
                                                                                                          Stupa und Eingang der Sandamani Pagode 


      
                                                                                                          Buddha in der Sandamani Pagode 


   
                                                                                                          Stupas bei der Sandamani Pagode 


   
                                                                                                          Stupas bei der Sandamani Pagode 





Mahamuni Pagode

Die Mahamuni Pagode bildet das religiöse Zentrum von Mandalay. Der Buddha im Inneren der Pagode ist wohl einer der meist verehrten in ganz Myanmar. Neben dem Goldenen Felsen und der Shwedagon Pagode zählt die Mahamuni Pagode zu den Hauptpilgerzielen des Landes.

Bei diesem Buddha soll es sich um das Abbild eines Buddhas handeln. Die Legende besagt: "Dieser Buddha reiste persönlich in das Königreich Dhannavati um deren Bewohner die buddhistische Lehre zu predigen. Daraufhin bat der König den Erleuchteten (Buddha), er möge doch sein Ebenbild hinterlassen. Buddha stimmte zu und 7 Tage später war das Ebenbild aus Bronze erschaffen. Buddha war zufrieden und hauchte diesem seinen Atem ein." - soweit die Sage.

Der Buddha in der Mahamuni Pagode ist mit einer Höhe von 3 Meter sehr imposant. Jeden Tag kommen viele Gläubige in die Pagode und bringen kleine Blattgoldplättchen am Buddha an. Der Gläubige bringt das Blattgoldplättchen an der Stelle des Körpers des Buddhas an, an welcher er selber Beschwerden oder Schmerzen hat. Die Blattgoldschicht beträgt an machen Stellen des Buddhas schon einige Zentimeter Dicke. Aus diesem Grunde sieht der Körper des Erleuchteten auch etwas unförmig aus. Als Besonderheit putzt ein Mönch jedem Tag um 4 Uhr dem Buddha die Zähne.

In Hallen, welche zur Mahamuni Pagode gehören sind einige Figuren aus Bronze zu sehen. Bei diesen Figuren handelt es sich um Kriegsbeute vom kambodschanischen Volksstamm der Khmer


       
                                                                                                          Stupa und Eingang der Mahamuni Pagode 


   
                                                                                                   Altar und Buddha der Mahamuni Pagode 



   
                                                       Gläubige bringen Blattgoldplättchen am Buddha in der Mahamuni Pagode an

   
                                                                                              Die Krone des Buddhas ist mit Edelsteinen besetzt  



       
 
                                  In Hallen bei der Mahamuni Pagode sind Bronze-Figuren und ein Gong der Khmer zu sehen, dabei handelt sich um eine Kriegsbeute.





Zum Sonnenuntergang zur Pagode auf dem Mandalay Hill

Zur Pagode auf den Madalay-Hill kann man über die 1729 Stufen kommen oder man kann sich mit dem Auto hochfahren lassen.

Der Legende nach hat Buddha am Mandalay-Hill vorhergesagt, dass im 2400-sten Jahr des Buddhismus am Fusse des Berges eine grosse Stadt entstehen wird. Diese Legende wird durch die stehende Buddhastatue kurz vor dem Gipfel (Shweyattaw) symbolisiert, deren ausgestreckter Arm nach Mandalay zeigt. Tatsächlich hat König Mindon Min zum vorhergesagten Jahr (nach unserer Zeitrechnung 1857) den Umzug von Amarapura nach Mandalay verordnet.

Sobald man oben bei der Pagode am Madalay-Hill angekommen ist, eröffnet sich eine überwältigende Sicht auf die Ebene von Mandalay und die Shan-Berge. Es ist ein idealer Punkt um den Sonnenuntergang zu beobachten.


    
                                                                                        Stupa und Gebetshallen der Pagode auf dem Mandalay-Hill 


      
                                                                     Nats (Geist), Glasmosaikdecke, Glasmosaikbild bei der Pagode auf dem Mandalay-Hill 


    
                                                                                     In den Wandelhallen der Pagode auf dem Mandalay-Hill 


         
                                                                                                  Pagode auf dem Mandalay-Hill 


    
                                                                           Sonnenuntergang beim Mandalay-Hill mit Blick auf die Shan-Berge 


    
                                                                        Sonnenuntergang beim Mandalay-Hill mit Blick über Mandalay auf die Shan-Berge 


    
                                                                                                         Sonnenuntergang beim Mandalay-Hill 



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