Reisebericht Patagonien  /  Trip report Patagonia
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Patagonien (Chile und Argentinien) bereiste ich in der Zeit vom 24.11.2001 bis 08.12.2001.



Allgemeines zu Patagonien (Chile und Argentinien)

Patagonien bezeichnet den Teil Südamerikas, der sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstrasse befindet. Allerdings gibt es keine genau festgelegte Abgrenzung.

Patagonien wird in zwei durch die Anden voneinander getrennte Grosslandschaften unterteilt. Es besteht aus Westpatagonien, das überwiegend zu Chile gehört, und dem grösstenteils zu Argentinien gehörenden Ostpatagonien. Oftmals wird auch das südlich der Magellanstrasse gelegene Feuerland zu Patagonien gerechnet.

Der argentinische Teil Patagoniens mit einer Fläche von 765.720 km² besteht aus vier Provinzen: Chubut, Neuquén, Río Negro und Santa Cruz.

Patagonien ist sehr dünn besiedelt. Die mittlere Bevölkerungsdichte liegt bei etwa zwei Einwohnern pro einem Quadratkilometer, in Santa Cruz sogar unter einem Einwohner pro km².

Landschaftlich ist es durch steppenartige Ebenen geprägt, die Pampas. Der chilenische Teil Patagoniens ist geprägt durch das feuchte, kühle Klima der Westanden und durch den dazugehörigen Valdivianischen Regenwald. Der argentinische Teil liegt im Regenschatten der Anden und ist sehr trocken. Charakteristisch ist der immerwährende starke Wind. Im Westen liegt das chilenische Inlandeis, die grösste zusammenhängende Eismasse ausserhalb der beiden Pole. Im Westen gehört der südliche Abschnitt der Anden zu Patagonien, im Süden die subantarktische Inselregion Feuerland. Charakteristische Vertreter der patagonischen Tierwelt sind das Guanako, der Nandu und der Kondor. Die zahlreichen Seen Patagoniens sind Heimat für Flamingos und zahlreiche andere Wasservögel.

Besonders empfehlenswert sind Besuche des chilenischen Nationalparks Torres del Paine und des Nationalparks Los Glaciares auf der argentinischen rSeite. Letzterer wurde 1981 von der UNESCO auf die Weltnaturerbeliste gesetzt und macht gelegentlich durch spektakuläre Abbrüche des Perito-Moreno-Gletschers von sich reden.

Klimatisch ist Patagonien das einzige grössere kühlgemässigte Landgebiet auf der Südhalbkugel der Erde.

Der Tourismus in Patagonien ist heute (zumindest für den chilenischen Teil) zur Haupteinnahmequelle geworden. Mehr als 60.000 Besucher wurden 2001 im Torres-del-Paine-Nationalpark gezählt. Diese konzentrieren sich hauptsächlich auf die Monate November bis Februar (der Südsommer). Auch der Los-Glaciares-Nationalpark ist längst kein Geheimtipp mehr, er hat sogar noch mehr Besucher, allerdings sind darunter auch viele Einheimische.

Eine weitere Grosseinnahmequelle auf der argentinischen Seite ist die Schafzucht. Zwischen 1930 und 1970 boomte das Geschäft mit der Wolle, doch der Preiszerfall in den nachfolgenden Jahren hat viele Besitzer gezwungen die Schafzucht aufzugeben.



                                                



Auf den Karten von Chile und Argentinien ist die Gösse und Lage von Patagonien ersichtlich. Auf der Karte von Chile beginnt Patagonien ungefähr ab Temuco und reicht nach Süden bis an die Magelan-Strasse. Auf der Karte von Argentinien beginnt Patagonien ungefähr ab San Carlos de Bariloche und erstreckt sich im Süden bis nach Usahaia.



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