Reisebericht Peru  /  Trip report Peru
  Kapitel / Chapter:  Lima und Umgebung               

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Lima und Umgebung

Flug über Caracas nach Lima

Von Paris in Caracas (Venezuela) angekommen, sollte es mit einer Südamerikanischen Airline weitergehen. Wegen eines Defektes kam diese Maschine aber nie an. Dadurch war eine Zwangsübernachtung in Caracas angesagt. Am anderen Tag konnte der Flug mit einer Ersatzmaschine fortgesetzt werden. Die Fluglinie führte über Venezuela, Kolumbien und Ecuador zum Pazifischen Ozean. Der Küste entlang ging es nach Süden bis Lima.


     
                                                                                                              Flug von Caracas nach Lima 



Lima 

Peru hat heute ca. 28 Millionen Einwohner. Lima ist die Hauptstadt von Peru und ist mit 6 Millionen Einwohnern die grösste Stadt des Landes, im Westen an der Pazifikküste gelegen. Sie ist auch Hauptstadt der Region Lima Metropolitana, das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Gallerien sowie Verkehrsknoten (Strasse (Panamericana), Eisenbahn, Flughafen). Nahebei liegt die Hafenstadt Callao, mit der Lima zusammengewachsen ist.

Am
18. Januar1535 wurde Lima von dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro unter dem Namen "Ciudad de los Reyes" (Stadt der Könige) gegründet. Er baute Lima zu einem der wichtigsten spanischen Stützpunkte in Südamerika aus.

1551 erfolgte die Gründung der "Universidad Mayor de San Marcos" als erste Universität in Südamerika durch Benediktinermönche.

Am
28. Oktober1746 starben durch ein Erdbeben 600.000 Menschen in und um Lima. Von 1881 bis 1883 war Lima durch chilenische Truppen besetzt.

Die Altstadt von Lima mit ihren schachbrettartig angelegten Strassen, steht seit
1991 unter dem Schutz der UNESCO und gehört damit zum Weltkulturerbe der Menschheit.

An der "
Plaza de Armas" steht das Rathaus, der Regierungspalast aus dem Jahre 1938, die Kathedrale von 1755 und das erzbischöfliche Palais. Sehenswert sind auch die Paläste aus der Kolonialzeit, das Museum der Inkakultur sowie das Goldmuseum (museo d'oro).



                                                
                                                                                              Plaza San Martin mit Statue von Jose de San Martin


   
                                                                                                                 Plaza San Martin


     
                                                                                               Kloster San Francisco mit Kapelle des heiligen San Martin


                                                     
                                                                                      Plaza Armas in Lima mit restaurierten Häusern aus der Kolonialzeit  


   
                                                                                      Plaza Armas in Lima mit restaurierten Häusern aus der Kolonialzeit  


                                            
                                                                                                      Regierungsgebäude mit Wachpersonal


  
                        Wachablösung vor dem Regierungsgebäude                                                                               Erzbischöflicher Palais    


   
                                                          Kathedrale                                                                                                           Postgebäude


     
                      Minitaxi's in Lima                                                                                                       Typische Strassenzüge in Lima




Künstlerviertel Barranco

Der Stadtteil Rimaq mit seinem Künstlerviertel Barranco ist heute ein Nobelquartier, in welchem sich sehr schöne Villen und Restaurants befinden.


                                                  
                                                                                                 Kirche im Künstlerviertel Barranco  


    
                                                 Parkanlage mit Denkmal                                                                         Blick vom Restaurant auf den Pazifischen Ozean 




Das Heiligtum von Pachacàmac

Kaum liegen die Armutssiedlungen Limas hinter einem erreicht man das Lurín-Tal, eine fruchtbare Gegend rund 30 Kilometer südlich von Lima. Hier befinden sich die Ruinen des Heiligtums von Pachacamac. Seit dem 9. Jahrhundert ist Pachacamac ein Wallfahrtsort. Pilger reisten hunderte von Kilometern, um hier das Orakel zu befragen. Die Inka eroberten Pachacamac im 15. Jahrhundert. Dabei übernahmen sie die Tempelanlagen und erweiterten sie um ein weiteres grösseres Sonnenheiligtum, in Form einer terrassenartig ansteigenden Pyramide. Die gemauerten Terrassen und Lehmwände sind noch recht gut erhalten. Von oben bietet sich ein beeindruckender Blick über die zwischen den Anden und dem Pazifik liegende Ruinenstadt. Einzigartig für diesen Tempel ist, dass er nicht nach der Sonne, sondern nach dem Meer und den Bergen ausgerichtet wurde. In der Nähe befindet sich ein kleines Museum. Das Prunkstück des Museums ist eine fein gearbeitete Holzsäule. Die Vertiefungen der Figur waren einst mit Gold oder Silber ausgelegt. Ausserdem werden Keramiken und Stoffe präsentiert. Neben dem Museum steht ein rekonstruierter Gebäudekomplex, die Casa de las Mamaconas, deren Bedeutung umstritten ist. Ob hier die ausgewählten Sonnenjungfrauen lebten oder ob der Komplex der Verehrung des Mondes diente konnte bis heute nicht geklärt werden. Auf einem kleineren Hügel, auf dem der Pachacamac-Tempel stand, sind einige Terrassen mit Resten einer Bemalung gut erhalten.


  
                                      Armutssiedlungen von Lima                                                                                                   Pilgerstrasse zum Sonnentempel


   
                                             Sonnentempel                                                                                                   Pilgerstrasse zum Sonnentempel


  
                       Blick vom Sonnentempel auf den Pazifischen Ozean                                                                             Holzsäule des Pachacàmac  



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