Reisebericht USA Südwesten  /  Trip report USA Southwest
  Kapitel / Chapter:  Lake Powell                 

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Lake Powell

Der Lake Powell ist ein Stausee und liegt zum Teil in Arizona und zum Teil in Utah.

Von 1956 bis 1966 wurde der
Glen Canyon Dam gebaut. Ab 1963 wurde das Wasser gestaut und es dauerte bis 1980 (17 Jahre), bis der Lake Powell seine Höhe erreicht hatte. Derzeit hat der Stausee, bedingt durch eine angabegemäss bereits mehrere Jahre andauernde Trockenperiode, nur noch 42 % seines normalen Wasserstandes, weisse Linien an den Felswänden lassen die frühere Wasserhöhe des stellenweise bis zu 150 m tiefen Sees erkennen. Die Küstenlinie des 186 Meilen langen Stausees beträgt 1.960 Meilen und ist damit länger als die gesamte Westküste der USA.

Nachdem die über 200 m über dem Lake Powell gelegene Glen Canyon Bridge (zweitgrösste Stahlbogen-Brücke der Welt) passiert ist, erreicht man den Parkeingang der 1972 gegründeten
Glen Canyon National Recreation Area. Vom Scenic Overview hat man einen ersten schönen Blick auf den Stausee. Der Lake Powell kann ab dem Resort Wawehap mit Bootstouren erforscht werden.

Auf dem Lake Pwell zweigen immer wieder Seitenarme und Buchten ab – insgesamt sind es gegen 100 Canyons. An den Ufern sind eindrückliche Felsformationen zu sehen, welche den See einrahmen. Besonders spektakulär ist die Einfahrt zur Rainbow-Bridge, denn dieser Canyon ist, verstärkt durch den niedrigen Wasserstand, extrem schmal. Für die 50 Meilen bis zur Anlegestelle der Rainbow Bridge werden mit dem Boot ca. drei Stunden benötigt. Ein 1,6 Meilen langer Weg führt zum
Rainbow Bridge National Monument. Aus der Ferne betrachtet sieht die naturgeformte Brücke weniger spektakulär aus, man muss sie unterwandern, um das wahre Ausmass erleben zu können. Der symmetrische Bogen der laut Reiseunterlagen grössten natürlichen Brücke der Welt aus rotem Sandstein ist 88 m hoch und hat eine Spannweite von 84 m. Der Umfang am Top beträgt 13 m. Die Rainbow Bridge wurde 1909 erstmals von einem Weissen entdeckt, doch für die Indianer war sie schon seit langer Zeit ein religiöses Relikt. Als der Lake Powell sich 1963 zu füllen begann, ging das Wasser an der Brücke zurück und man befürchtete, dass die Stabilität der Brücke gefährdet wäre - zum Glück war das bis heute nicht der Fall. Der Anblick der Brücke ist einfach genial, dafür allein lohnt sich schon die Bootstour.



   
                                                  Auf dem Lake Powell können Ausflüge mit Ausflugsschiffen, Hausbooten und Bootstouren gemacht werden   


   
                                                Bis 300 Meter hohe Erhebungen                                                                             Kirchenähnliches Gebilde   


   
                                                                                       Der früher höhere Wasserstand ist an den Ufern zu erkennen   


   
             Mit etwas Fantasie kann man rechts am Fels ein Kamel erkennen                                               Mächtige Felsformationen ragen aus dem See   


   
                                                                            Auf dem Lake Powell sind viele Verzweigungen in Canyons vorhanden   


   
                                                                                   Wunderbare Felsstrukturen sind zu sehen   


   
                                                                         Der Sandstein der Felsen leuchtet in schönen Farben   


   
                                                                             Der Kapitän gibt Anweisungen in den engen Canyons   


      
                                                                                                Das Boot schlängelt sich durch die engen Canyons  


   
                                                  Die Rainbow-Bridge ist erreicht. Sie hat eine Höhe von 88 Meter und eine Spannweite von 84 Meter  


   
                                                                                                      Immer wieder schöne Uferpartien   


  
                                                                                               Spannende Formen an den Uferwänden   


   
                        Spannende Formen an den Uferwänden                                                                         Auch kleine Echsen sind an den Wänden zu sehen  


   
                           Spannende Formen an den Uferwänden                                                                             Auf der Rückfahrt zum Resort Wawehap  



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