Reisebericht USA Südwesten  /  Trip report USA Southwest
  Kapitel / Chapter:  Las Vegas und Hoover Dam               

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Las Vegas

Von Las Vegas starte ich meine Reise durch den Südwesten von Amerika.

Las Vegas ist von einer vegetationsarmen, flachen Wüstenlandschaft umgeben. Beim heutigen Anblick hält man es kaum für möglich, dass Las Vegas zu Beginn der 30-iger Jahre nur ein kleines Mormonenstädtchen war. Als es 1931 in Nevada zur Aufhebung des Glücksspielverbotes kam, der Bau des Hoover Dam begann und damit verbunden Scharen von Arbeitskräften kamen, wuchsen die Kasinos besonders schnell aus dem Wüstensand. Der mit Fertigstellung des Hoover Dam preiswerte elektrische Strom und auch die Bahnstation an der Strecke Los Angeles – Salt Lake City unterstützten die schnelle Expansion, weit über 30 Mio. Besucher pro Jahr zieht es heute in die Glücksspielmetropole.

Auf dem „Strip“ konzentriert sich das Entertainment-Angebot auf ca. 4 km Länge. Dabei kann man schnell feststellen, dass sich die riesigen Spielsäle in den Hotels nur durch ihre Architektur und das Show-Angebot voneinander unterscheiden. Spielmaschine um Spielmasche reihen sich aneinander und zu jeder Tages- und Nachtzeit findet man Spieler, die diese füttern. Die Spieltische sind tagsüber weniger gut besetzt, leben dafür jedoch abends auf. Auffällig ist, dass sich hier vermehrt „typische“ Amerikaner mit all ihrer Fettleibigkeit tummeln.

Eine Besichtigung von Las Vegas ist entsprechend nicht viel mehr als das Abklappern der verschiedenen Hotels. Jedes Hotel versucht dabei eine eigene Attraktion zu bieten um die Menschen anzuziehen.



Nachfolgend einige Hotels und ihre Attraktionen:

Das Treasure Island bietet nachts vor dem Casino eine „Seeschlacht“, bei Tag kann man die aufwändige Kulisse bewundern.

Das Venetian, dem Namen nach eine verkleinerte Nachbildung einiger bekannter Venedig-Highlights, wie beispielsweise Rialto-Brücke, Markusplatz und Canale Grande, auf dem stilecht einige Pseudo-Gondoliere gemietet werden können.

Vor dem Mirage ist tagsüber ein Wasserfall zu sehen, welcher sich abends zum Vulkan verwandelt.

Im Caesars Palace sind verkleinerte Nachbildungen bekannter Skulpturen ausgestellt. Diese reichen von Michelangelos David und römischen Streitwagen.

Spektakulär ist die Kulisse des New York bei welchem die gewohnte Skyline von New York zu bewundern ist. Nicht zu vergessen eine verkleinerte Kopie der Freiheitsstatue sowie der Brooklyn Bridge.


Vor dem Bellagio findet jeden Abend stündlich, ein mit klassischer Musik untermaltes Wasser- und Lichtspiel statt. Der gegenüber liegende 100 Meter hohe Eifelturm-Nachbau und der Triumphbogen birnen noch einen Teil von Paris zum Ausdruck.

Beim 5005 Zimmer-Gebäude des MGM thront der goldene MGM-Löwe vor dem Eingang.

m Luxor, in welchem ich eingemietet war, ist das Äussere spektakulär.  Ein Obelisk, eine gläserne Pyramide und eine Sphinx versinnbildlichen die ägyptische Kultur.



   
                                                                                    Hotel Luxor in Las Vegas




      
    Eingang bei der Sphinx im Hotel Luxor                               Tutanchamun                                       Ägyptischer Wächter beim Eingang zum Hotel Luxor  




                                     
                                       Hotel New York mit Freiheitsstatue




                                     
                                           Hotel MGM mit 5005 Zimmer




                                     
                                                           Hotel Cesars Palace




  
                                                                                                                     Hotel Bellagio




  
                                                                                                                         Hotel Mirage




                                              
                              Eifelturm Paris                                                                                                                  Campanile Venedig




  
                                                                                                                  Disneyland





Hoover Dam

Der Hoover-Staudamm, der allerdings kein Staudamm, sondern eine Staumauer
ist, befindet sich 48 Kilometer südöstlich von Las Vegas im Black Canyon. Die Staumauer wurde nach Herbert C. Hoover benannt, dem 31. Präsidenten der USA.

Der Staudamm staut den Grenzfluss Colorado
zwischen Arizonaund Nevada zum Lake Mead auf. Die Grösse des aufgestauten Sees ist mit einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend.

Gebaut wurde der Hoover-Staudamm zwischen 1931
und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 m und einer oberen Breite von ca. 14 Metern. Die untere Breite beträgt allerdings 201 Meter. In der Staumauer wurden ca. 2,6 Millionen Kubikmeter Beton verbaut. Dies wäre genug, um einen 5 m breiten und 20 cm hohen Streifen von San Francisco nach New York zu legen. Die Staumauer wurde nicht in einem Stück gegossen, sondern aus vielen einzelnen, trapezförmigen, 1,5 m hohen Betonblöcken erstellt. So konnte die beim Abbinden des Betons entstehende Wärme schneller abgeleitet werden. Um die Baustelle trocken zu legen, wurden auf jeder Flussseite jeweils zwei Tunnel durch die Felswände der Schlucht getrieben und der Colorado durch diese hindurchgeleitet. Der Durchmesser der Tunnel betrug 17 Meter, die Gesamtlänge fast 5 Kilometer.

Die elektrische Leistung
der Turbinen beträgt ca. 2.000 MW.



                    
                                            Lake Mead der aufgestaute Colorado                                                                           Blick von der Staumauer in den Black Canyon 




       
                                                                                                    Staumauer und Turbinenraum des Hoover Dam



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